Die Herrschaft der Athener im Ersten Attischen Seebund by Wolfgang Schuller

By Wolfgang Schuller

Er Attische Seebund (auch Delisch-Attischer oder Attisch-Delischer Seebund) struggle ein Bündnissystem zwischen Athen und zahlreichen Poleis in Kleinasien und auf den vorgelagerten Inseln. Er wurde als Folge der Perserkriege geschaffen, die 480 v. Chr. durch den Sieg der verbündeten Griechen unter Führung Athens in der Seeschlacht bei Salamis[1] vorentschieden worden waren. Die Seebundgründung 478/77 v. Chr. diente dem Ziel, die Perser künftig von der Ägäis mit ihren griechisch besiedelten Inseln und Randzonen fernzuhalten und wichtige Seehandelswege zu schützen. Die Athener hatten dabei in militärischer und organisatorischer Hinsicht von vornherein eine gewisse Führungsrolle, die sie im Zuge ihrer innergesellschaftlichen demokratischen Umgestaltung zu einer erdrückenden Vormachtstellung ausbauten. Die dementsprechende Originalbezeichnung des Seebunds lautete: „Die Athener und ihre Mitkämpfer“ (hoi Athenaíoi kai hoi sýmmachoi).

Show description

Read Online or Download Die Herrschaft der Athener im Ersten Attischen Seebund PDF

Best history_1 books

U.S. Navy Floatplanes of World War II in Action

Prior to the arrival of radar and different digital units aboard warships, the roles of looking for the enemy and recognizing naval gunfire fell to the floatplane scouts. those small 1- and 2-seat catapult-launched plane served aboard US military ships because the eyes of the fleet till mid-1949. such a lot battleships carried as much as four floatplanes; cruisers with airplane hangars may well accommodate as many as eight airplane; destroyers, while appropriate, have been constrained to simply 1 floatplane.

Extra resources for Die Herrschaft der Athener im Ersten Attischen Seebund

Sample text

3,9; Diod. 11,88,3; Paus. 1,27,5; vgl. audi Plut. Per. 7,8. - Die auffällige Häufigkeit athenischer Grabbeigaben in Eretria, die in die zweite Hälfte des 5. Jahrhunderts datiert werden können (vgl. Green/Sinclair, Athenians 522-525), dürfte sich, da keine andere Kolonie auf Euboia nachzuweisen ist (vgl. u. S. 23 Anm. 79), aus dieser Ansiedlung und den audi sonst engen Beziehungen zu Attika erklären: nach Lys. 34, 3 bestand zwischen Euboia und Athen ein conubium, das mit ATL III 296 nur auf athenische Kolonisten zu beziehen kein Anlaß besteht.

Auch sonst hat Athen nicht über unbegrenzte Mengen von Soldaten verfügt, vgl. z. B. Thuk. 4,7; Diod. 12,32,3. 153 Amphipolis hatte keine Besatzung in diesem Sinne. Mit Westlake, Amphipolis 627 f. (dort audi die Literatur) meine ich, daß der in Amphipolis als φύλαξ τοϋ χωρίου residierende athenische Stratege Eukles außer wenigen athenischen Hopliten nur Amphipoliten zur Verfügung hatte (vgl. , der Amphipolis als das Hauptquartier des in Thrakien operierenden Strategen bezeichnet, der es als solcher in fester Kontrolle habe halten sollen).

Per. 11,5; Paus. 1,27,5. 74 Andok. 3,9; Diod. 11,88,3; Paus. 1,27,5; vgl. audi Plut. Per. 7,8. - Die auffällige Häufigkeit athenischer Grabbeigaben in Eretria, die in die zweite Hälfte des 5. Jahrhunderts datiert werden können (vgl. Green/Sinclair, Athenians 522-525), dürfte sich, da keine andere Kolonie auf Euboia nachzuweisen ist (vgl. u. S. 23 Anm. 79), aus dieser Ansiedlung und den audi sonst engen Beziehungen zu Attika erklären: nach Lys. 34, 3 bestand zwischen Euboia und Athen ein conubium, das mit ATL III 296 nur auf athenische Kolonisten zu beziehen kein Anlaß besteht.

Download PDF sample

Rated 4.32 of 5 – based on 3 votes