Auschwitz-TV: Reflexionen des Holocaust in Fernsehserien by Marcus Stiglegger

By Marcus Stiglegger

Die Miniserie Holocaust, deren Ausstrahlung 1978 in den united states ca. a hundred Millionen Zuschauer verfolgten, erreichte in West-Deutschland ein Jahr später etwa ein Publikum von sixteen Millionen. Der Band leitet die Entstehung von Marvin J. Chomskys Holocaust aus der culture der TV-Familiensagas (z.B. Roots) her und untersucht nah am fabric, welches Bild der historischen Ereignisse diese Fernsehserie und spätere Produktionen inszenieren. Zudem wird die Auswirkung der Serie bis heute verfolgt und veranschaulicht.​

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3 Dabei ist sich gerade Schlöndorff der Tatsache bewusst, dass Spielfilme mehr noch als Dokumentarfilme und Bücher als historisches Archiv wahrgenommen werden: „Film ist das lebendige Bild der Geschichte, zuvor war es die Malerei. Wenn wir etwas über die Napoleonischen Kriege lesen, dann sehen wir das berühmte Gemälde ‚Der Rückzug von Beresina‘ vor uns, aber das hat ein Maler in Paris im Atelier ein paar Jahre später gemalt…Das Bild ist schon das Medium, mit dem historische Vorstellung vermittelt wird.

Rudi dagegen wird sich weiter politisch engagieren und verwaiste jüdische Kinder nach Palästina schmuggeln, wo gerade der neue Staat Israel aufgebaut wird. Ein paralleler Handlungskomplex erzählt die Geschichte der zunächst mit den Weiss’ befreundeten Familie Dorf. Erik Dorf (Michael Moriarty) ist Jurist. Auf Drängen seiner ehrgeizigen Frau Marta schließt sich der zunächst unpolitische Dorf der Allgemeinen SS an, denn er findet keine alternative Beschäftigung. Seine kalte Intelligenz und sein notorischer Gehorsam lassen ihn hoch in die Ränge der Schutzstaffel aufsteigen, wo er zur rechten Hand von Reinhard Heydrich (David Warner) wird.

Stattdessen wurden die Versammelten in Lastwagen nacheinander zur Schlucht von Babij Jar gefahren, die eigens dafür abgegrenzt worden war, mussten sich entkleiden und wurden nacheinander in kleinen Gruppen erschossen. Da zahlreiche der beteiligten Soldaten unter massivem Alkoholeinfluss standen, wurden zahlreiche Opfer lediglich verletzt und letztlich lebendig begraben. Bis zur Befreiung Kiews am 5. November 1943 ging das Morden in der Schlucht von Babij Jar weiter. 000 Russen, Ukrainer und Juden mussten hier ihr Leben lassen.

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